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Pferde

 

Pferde haben mich über Jahre begleitet. Das erste Pferd war ein Holländisches Warmblut, den ich eigentlich aus Mitleid gekauft hatte - ich habe es nie bereut! Auch wenn Ferry aus gesundheitlichen Gründen nicht lange bei mir war, haben wir uns in der Kürze der Zeit gut zusammengerauft und sind den Weg bis zur letzten Minute gemeinsam gegangen. Mit ihm bin ich Mitte der 1980'er Jahre das erste Mal auf die TTEAM Methode gestoßen und fand dieses sehr faszinierend, sinnvoll und praktikabel.

1994 suchte ich ein Kleinpferd, welches sowohl für meine noch kleinen Kinder als auch für mich als Erwachsenen geeignet war. Eigentlich schaute ich mich nach einem Isländer um und stieß bei einer Vorführung in Reken auf Bartosch, ein Bosnisches Gebirgspferd. Bis dahin hatte ich noch nie etwas von dieser Rasse gehört. Der Züchter kam praktischerweise aus Düsseldorf, Bartosch stand zum Verkauf. Nachdem der Offenstall vor der Haustüre gefunden war, zog Bartosch zu mir. Schnell stellte ich fest, dass dieses kleine Pferd eine Herausforderung war, er konnte praktisch nichts! Sattel drauf legen und mit Reiter in der Herde hinterherlaufen hatte er gelernt. Er konnte keine Hufe geben, war nicht führig am Strick, Longieren alleine war eine Katastrophe! 

Also habe ich ganz von vorne angefangen, Bodenarbeit. Ich wurde vom Stallbesitzer damals belächelt - so ein Quatsch! Seiner Meinung nach bindet man ein junges Perd einfach aus und scheucht es im Kreis, das geht dann schon!

Das ist bis heute nicht meine Philosophie, die positiven Erfahrungen sprechen für sich!

Was soll ich sagen, der Stallbesitzer schaute trotzdem hin und sah relativ schnell die Erfolge. 

Ich bin überzeugt von der Arbeit vom Boden aus, Vertrauen schaffen ist die wichtigste Grundlage für die Arbeit mit dem Pferd, egal ob vom Boden aus oder unter dem Sattel.

Meiner Meinung  nach wird heute zu schnell vom Boden in den Sattel zwecks Ausbildung gewechselt.

Ich selber bin ein paar Jahre lang im gemäßigten Distanzsport geritten, zuerst mit Bartosch, später mit meinem Quarter Wallach Lolly. Auch er gehörte in die Kategorie schwieriges Pferd, ich habe ihn damals kennen und lieben gelernt, als er in unseren Stall, ein Quartergestüt, zur Ausbildung kam.

Mit  meinen Pferden war ich, nachdem wir uns zusammengerauft haben, immer eine Einheit. Das konnte mal schneller gehen und auch mal länger dauern. Ich finde aber, dass nicht die Kürze der Zeit eine Rolle spielt, sondern das Ergebnis wichtig ist.

Wenn Sie auch der Meinung sind, dass artgerechte und vertrauensvolle Arbeit für Sie und ihr Pferd der richtige Weg ist, nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf, ich freue mich, wenn ich helfen kann.